Shalom-Häuser

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit mit Holocaust-Überlebenden liegt auf dem Projekt „Shalom-Houses“ Das sind monatliche Nachbarschaftstreffen von Holocaust-Überlebenden unter der Betreuung einer lokalen Sozialarbeiterin. Anlässlich von Geburtstagen oder jüdischen Feierlichkeiten treffen sich Holocaust-Überlebende, um Gemeinschaft zu haben, zusammen zu essen und sich auszutauschen. Auf dieser Ebene wachsen unzählige Beziehungen unter den Holocaust-Überlebenden und sie können unter anderem auf diese Weise mehr am Leben teilhaben.

Shalom House in Or Akiva

Von Mirijam Schmidt

Voller Erwartung stehe ich mit zwei deutschen Besuchern vor einem etwas heruntergekommenen Wohngebäude in Or Akiva. Stimmengewirr und Lachen dringen an unsere Ohren. Zuversichtlich schaue ich die beiden Deutschen an und ermutige sie, trotz sprachlicher Schwierigkeiten die Kommunikation mit den Überlebenden nicht zu scheuen. Im ersten Stock angelangt, klopfen wir an die Tür, die kaum eine Sekunde später aufgerissen wird. 

Mit einem Schwall russischer Worte, dem ich ein „Herzlich Willkommen“ und „fühlt euch wie zuhause“ entnehmen kann, werden wir freudig begrüßt. Ich konzentriere mich darauf, den beiden deutschen Gästen eine möglichst einfache Übersetzung der Unterhaltung zu geben. Tatiana, eine 83-jähringe Holocaust-Überlebende, winkt uns überschwänglich ins Wohnzimmer, wo zehn weitere Überlebende sitzen, die sich rege und lachend unterhalten. Die Wärme, Freude und Ausgelassenheit in diesem Raum ist greifbar.

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Shalom-House

Shalom-House in Pardes Hana

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