Essensverteilungen in Nazareth-Illith

Knapp 200 Holocaust-Überlebende in Nazareth-Illith, die unterhalb der Armutsgrenze leben, erhalten jeden Freitag Essenspakete, die von freiwilligen Helfern verteilt werden.

David, ein ehemaliger Polizist, der das Essen zu den Ärmsten der Armen ausfährt, erzählt: "Einige dieser Menschen, denen wir helfen, habe ich noch nie zu Gesicht bekommen, da sie sich ihrer Armut schämen und wir das Essen nur vor der Tür abstellen und dann zum nächsten Haushalt weiterfahren."

Ayla, eine Koordinatorin des Projekts, gibt Einblicke in die Arbeit: "Jeden Freitag früh am Morgen kommen die freiwilligen Helfer, um die Essenspakete zu packen und zu verteilen. Wir können zwar nur einen winzigen Teil der Armut bekämpfen, die hier vor allem im Norden Israels herrscht, aber wir wissen, dass wir zumindest Hoffnung geben können. Viele Menschen, zu denen wir das Essen bringen, besitzen nicht mal einen Ofen, einen Herd oder eine Mikrowelle, um das Essen zu erwärmen und müssen es daher kalt verzehren. Denn das Essen ist wegen der Haltbarkeit tiefgefroren.“

Erstaunlich ist unter anderem die Tatsache, dass einige der freiwilligen Helfer selbst keine ausreichende finanzielle Versorgung haben. Viele der Volontäre sind bereits in Rente und stellen ihre Autos für die Verteilung der Güter zur Verfügung. 

"Das Herz dieses Projektes ist die Hingabe unseres Teams, das treu jeden Freitag das Essen ausfährt", sagt Ayla. "Ohne diese Mitarbeiter wäre es schwierig, diesen Dienst zu tun. Kontakt zu den Holocaust-Überlebenden zu bekommen, ist nicht so leicht. Zum einen sprechen sie nur Russisch und zum anderen wollen viele von ihnen nicht reden. Schritt für Schritt können wir Beziehungen aufbauen und wenn sie bereit sind, zu erzählen, werden wir zuhören."

Ayla ist froh und dankbar, dass durch die Hilfe von Christen aus Deutschland vielen Menschen geholfen werden kann.

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