18. März 2015: Die Neugründung eines Shalom-Hauses

Ein fröhliches Zusammentreffen zwischen Deutschen und Holocaust-Überlebenden. Das geschieht heute, in diesen Tagen. Erneut entstand ein Shalom-Haus in Or Akiva.

Zu diesem Anlass trafen sich am 18. März Holocaust-Überlebende und  eine deutsche fünfköpfige Familie und  verbrachten einen gemeinsamen Dinnerabend. Gesponsert wurde dieser besondere Abend von der Helping Hand Coalition und ihren Partnern. Es war ein bewegender Moment, als der Vater dieser deutschen Familie berichtete. Er erzählte von seinem Großvater. Einem Nazi. Beschämt und betroffen bat er die Holocaust-Überlebenden um Vergebung. Für das, was sein Großvater getan hatte. Für viele, die schwiegen und nie um Vergebung baten.

Viele Holocaust-Überlebenden hörten diese Worte aus dem Munde eines Deutschen zum ersten Mal und konnten ihre Ergriffenheit nicht in Worte fassen. Am Ende des Abends überreichte man sich Geschenke. Überwältigt von der Herzlichkeit und Hilfe, gingen die Holocaust-Überlebenden ermutigt nach Hause. Dieser Abend, der das erste Treffen dieser Gruppe von Holocaust-Überlebenden in Or Akiva einleitete, berührte die Teilnehmenden sehr und zeigte, wie wichtig diese Art von Begegnungen immer wieder ist. Mittlerweile gibt es über Hundert Shalom-Häuser in verschiedenen Städten in Israel, welche regelmäßig von der Helping Hand Coalition und ihren Partnern gesponsert und ausgerichtet werden.

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