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15.-17. März 2015: Weitere Verteilung von Essensgutscheinen

Erneut wurden Essensgutscheine (sogenannte „Isracards“) verteilt. Diesmal an Holocaust-Überlebende  und Kriegsflüchtlinge in Rishon-le-Zyion und Ashdod. Verbunden mit persönlichen Hausbesuchen, wurden dutzenden Holocaust-Überlebenden die Gutscheine vom Team der Helping Hand Coalition überreicht.

Wie wichtig und bedeutsam nicht nur diese Gutscheine, sondern auch die Hausbesuche sind, zeigt sich immer wieder, wenn das Team von ihren Besuchen erzählt. Die Einsamkeit unter den Holocaust-Überlebenden ist erschreckend und  die Besuche des Teams sind oftmals der Höhepunkt für sie innerhalb eines Monats.

Noch immer leben ungefähr 190 000 Holocaust-Überlebende in Israel. Davon ca. 50 000 unterhalb der Armutsgrenze (sie leben von umgerechnet 600 Dollar oder weniger im Monat). Zwar stehen sie auf dem gleichen sozioökonomischen Stand wie der Rest der älteren Bevölkerung und beziehen dementsprechend Rente, dennoch ist dies angesichts der Verluste, die sie im Holocaust erlitten haben, keine Entschädigung und kein Trost. Zudem deckt der geringe Rentenbetrag nicht ansatzweise die hohen Lebenshaltungskosten. Viele Holocaust-Überlebende sind sehr krank, oftmals verursacht durch die schwere Zeit im Zweiten Weltkrieg und deren Folgen erst im hohen Alter zum Vorschein kommen. Sie leiden unter Einsamkeit und der ständigen Sorge, am Monatsende nicht über die Runden zu kommen.

Vor kurzem wurden einige Artikel zu diesem Thema in Zeitungen wie NBC, FoxNews und Al Jazeere veröffentlicht, die das Augenmerk der Bevölkerung auf die verarmten Holocaust-Überlebenden in Israel richteten. Obwohl sogar Regierungsbehörden und verschiedene Organisationen sich bemühen, die Situation zu verbessern, reicht diese Hilfe dennoch nicht aus und ist nur ein Tropfen auf einem heißen Stein.

Jedes Jahr sterben ungefähr 13 000 Holocaust-Überlebende und in den nächsten 10-12 Jahren wird es sie nicht mehr geben. Jetzt ist es an der Zeit zu helfen. Es bleibt kaum mehr Zeit, um diesen besonderen Menschen Trost, den sie so wenig erfahren haben, weiterzugeben.

Genau diesem Ziel widmet sich ganz besonders die Helping Hand Coalitionin Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern auf der ganzen Welt. In der letzten Woche, wie auch in den letzten Wochen zuvor, konnte finanzielle Unterstützung durch die Verteilung von Essensgutscheinen und Neugründung von Shalom-Häusern in ganz Israel, gewährleistet werden. Allein im letzten Monat konnte Hunderten von Überlebenden durch die Verteilung von Essensgutscheinen geholfen werden. Dennoch: die Zahl der noch lebenden Holocaust-Überlebenden sinkt. Die Zahl, derer, die verarmen, steigt.

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